Hohenfelder Hof

Über Uns

Das Team vom Hohenfelder Hof

Überzeugung macht den UNterschied

Der Hohenfelder Hof ist mehr als 300 Jahre alt und baulich vermutlich auf die Zeit von 1750 zurückzuführen. In der Geschichte seiner Landwirtschaft haben viele Tierarten hier eine Behausung gefunden. Allein in der jüngeren Nachkriegsgeschichte wurden auf dem Hof Kühe als Milchvieh, Rinder als Schlachtvieh, Hühner, Gänse und auch Schweine gehalten. Um 1990 herum spezialisierte sich der Hof auf Schweinehaltung. Heute bewegt sich der Hof zurück zu einer artgerechten Haltung mehrerer Tierarten, er bleibt jedoch bei der Spezialisierung auf Schweinehaltung. Der Hof wird geführt von Dr. Thies Mohr (rechts im Bild). Die Eltern Ida und Hans Mohr (mittig im Bild) haben den Hof 1972 übernommen und bereits an ihren Sohn übertragen. Unterstützt wird das Team von Jörg Bernhard (links im Bild) als Fleischer auf dem Hof. 
Die Familie und der Fleischer

ERFAHRUNG UND TRADITION

Auf dem Hohenfelder Hof werden seit vielen Jahren Schweine gehalten. Der Hof hat eine Tradition, die bis zurück ins 18. Jahrhundert reicht.

FERTIGUNG AUS EINER HAND

Von der Aufzucht der Tiere bis zur Verpackung der Produkte, alles wird auf dem Hohenfelder Hof erledigt. Wir bringen dafür Ruhe und Zeit mit.

Unsere Kunden

Was unsere Kunden über uns sagen ...

Qualität mit Tradition

Der Hohenfelder Hof

Der Bauernhof liegt inmitten einer idyllischen Landschaft umgeben von Feld, Wiesen und am Rande des eindrucksvollem Naturschutzgebietes Hohenfelder Moor im Landkreis Steinburg. Gerade Schleswig-Holstein besticht durch landschaftliche Schönheit und Vielseitigkeit, welche Sie hier hautnah auf dem Hof erleben können. Freilaufende Hühner, kleine Katzenkinder, zwei Hunde und Schweine sowie in Freilandhaltung als auch in Ställen finden hier Ihr Zuhause. Unser Schwerpunkt liegt in der Aufzucht, der Zerlegung und Verarbeitung von Freilandtieren. Im Zuge dessen bieten wir Ihnen hofeigene Waren an, welche nach alter Tradition und altbürgerlichen Rezepten produziert werden.
1945
1955
1995
2009
2017
2021
Das Bauernhof nach Kriegsende
Haupthaus nach Kriegsende (um 1945)
Das älteste Gebäude des Hohenfelder Hofes ist fast 300 Jahre alt, die jüngsten stammen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. In ihrem Zusammenspiel zeichnen sie ein sehr vielschichtiges Bild vom Leben der Menschen in früheren Zeiten. Sie vermitteln Kenntnisse über das Bauen und Wohnen in früheren Zeiten, über den Alltag von wohlhabenden Bauern, deren Verständnis für die Landwirtschaft und den Umgang mit Mensch, Tier und Natur.
Die unterschiedlichen Lebensverhältnisse der Menschen innerhalb einer bestimmten Zeit veränderten sich über die Jahrhunderte. Diese Änderungen an den zum Teil alten Gebäuden legen auf eindrucksvolle Weise Zeugnis davon ab.
Fünf Gebäudeensembles die nicht voneinander stark abgegrenzt, sondern fast ineinander übergehend angelegt sind, wurden dem Bauernhaus nach und nach hinzugefügt.
altes Luftbild vom Gehöft
Gehöft aus der Luft (um 1955)
Dabei bildet „Das Bauernhaus“ gewissermaßen den Mittelpunkt des Hofes. Von der stattlichen Versteinerung von etwa 1840 bis 1850 wurden zwischen 1978 und 1990 neue hölzerne Flügelfenster eingesetzt. Die Verblendung des historischen Mauerwerks und die Gestaltung des Portals wurde im Zustand von 1965 belassen.
Das einzigartige Ambiente des Bauernhauses und deren Wohnhalle und Wohnräume aus dem 18. Jahrhundert, auch Beletage genannt, lädt zum Verweilen ein.
Das Bauernhaus wurde als Fachhallenhaus von elf Fach in Zweiständerbauweise erbaut. Die Nadelhölzer, welche wenig geräuchert wurden, erzeugen beim Betreten des Dachbodens ein eindrucksvolles Bild von der damaligen Bauweise. Die westliche Ständerreihe im 5. Gebinde, hinter dem Vordergiebel zur Erweiterung des Wohnteils, wurden ursprünglich versetzt.
Hohenfelder Hof
Vorderansicht Haupthaus (um 1995)
Welche mit Kehlbalkenlage und Hahnenhölzern in den vorderen vier Gebilden (Kornboden) verbaut wurden, befinden sich im hinteren Teil nur Hahnenhölzer. Ein steil geneigtes Satteldach mit einer formidablen Reetdeckung, Uhlenfluchten, Heidefirst, Hinklauen und Giebel als Halbwalme vervollständigen das Gesamtbild.
Die Außenwände des Bauernhauses wurden 1840-1860 mit roten Backsteinen, auch Klinker genannt, im Kreuzverband auf einem Ganitsockel versehen. Holzflügelfenster mit Sprossengliederung und in der Mitte der Wohngiebelseite eine zweiflüglige Holzfüllungstür mit Oberlicht (kassizistische Kassettengliederung) gerahmt und zwei Dielenfenstern runden das Bild eines Reetdachhauses ab.
Ende des 19. Jahrhundert wurde ein Göpelschauer erbaut, westlich neben dem Wirtschaftsteil mit einem flach geneigtem Kegeldach, einer Teerpappdeckung und Außenwänden mit Verbretterung.
Haupthaus und Garten
Haus- und Hofgarten (um 2009)
Um 1896 wurde der Anbau eines Viehstalles, östlich an dem Bauernhaus, mit einem flach geneigtem Satteldach mit Teerpappenabdeckung, Außenwänden mit Backsteinen im Kreuzverband und im Obergeschoß als Drempel mit Verbretterung, veranlasst. Gußeiserne Stallfenster, welche heute leider nicht mehr zu sehen sind, waren für diese Zeit kennzeichnend.
1925 wurde der Bau eines kleinen Wirtschaftsgebäudes im Winkel westlich hinter dem Bauernhauses errichtet. Wieder mit einem steil geneigtem Satteldach mit roten Tonpfannen und Außenwänden mit Backsteinen im Läuferverband. Um 1938 wurde der Göpelschauer abgerissen. 1958 kam ein weiter Viehstall hinzu. Dieser wurde westlich an das Bauerhaus angebaut. Ein flach geneigtes Satteldach mit grauen Wellplatten, die Außenwände zweischalig, mit roten Verblendsteinen und im Obergeschoß als Drempel mit Wellplattenverkleidung.
Hohenfelder Hof - Zufahrt zum Hofladen
Fleischereianbau (2017)
Im selben Jahre wurde die Erneuerung der Wirtschaftsgiebelseite des Bauernhauses in gleicher Bauweise errichtet. Etwas später kam die Neudeckung des Dachwerkes des Wirtschaftsgebäudes von 1925 hinzu, mit grauen Wellplatten und Außenwänden zweischalig mit roten Verblendsteinen. Im Jahre 1965: Verkleidung der Außenwände im Wohnteil des Bauerhauses auch mit den schon erwähnten roten Verblendsteinen. Der Granitsockel wurde entfernt. Querformatige asymmetrisch geteilte Holzkippfenster (im Dielenbereich), welche heute mit einem geänderten Format aufwarten. An der Giebelseite befindet sich noch heute eine zweiflügelige durchfensterte Holztür mit Oberlicht und Plattenlaibung. Ein bezeichnender Heimatstil der 50er Jahre. Die Beseitigung der Schurlindenreihe, war eine der letzten größeren Amtshandlungen, um das Bild des Wohnteils des Bauernhauses unabänderlich optisch zu verändern.
Vorderansicht des Hofes
Frontansicht des Gehöft (2021)
In den 70er Jahren bis in das Jahr 2005 hinein, kamen weitere Wirtschaftsgebäude, ein blauer Siloturm, Güllebehälter und sowohl die Schweineställe als auch die heutige Futterhalle für den Mastbetrieb hinzu. Auch wieder in der typischen Steinoptik mit den roten Klinkersteinen im Kreuzverband.
Seit 1981 hat die Familie Mohr konsequent damit begonnen, die ursprünglichen Fenster- und Türformaten wiederherzustellen, die Beankerung der Außenwände zu sichern und die Wiedereinführung der romatischen Landwirtschaft vorzunehmen.
Die sechs Gebäude-Ensembles sind eingebettet in einer wundervollen Landschaft aus kleinen Vorgärten, Feldern und Wiesen.
Der Hohenfelder Hof und viele andere Ländereien in der Umgebung sind ein eindrucksvolles Paradigma für die Geschichte des Landes Schleswig-Holsteines.