Unsere Produktion

Aus einer hand

Private Zucht

Die Ferkel stammen von Erzeugern mit eher kleinen Höfen aus der näheren Umgebung des Hofes.

Freilandhaltung

Auf dem Hohenfelder Hof werden die Tiere in einer großen Herde auf einem Freigelände gehalten.

Erzeuger und Haltung

Auf das Wohl der Schweine bedacht

Auf dem Hohenfelder Hof leben Schweine mehrerer Rassen in nahezu freier Umgebung. Sie haben viel Platz zur Verfügung und können frei zwischen Stall und ihrem Auslauf auf dem Hofgelände wählen. Die Herde lebt von ihrer Vielfalt, große und kleine Tiere verschiedener Rassen machen sie zu einer bunten Gruppe an Schweinen. Die Tiere stammen von privaten Züchtern aus der Region und werden auf dem Hohenfelder Hof dann großgezogen. Auf einem Feld unter Eichen- und Obstbäumen fühlen sich die Schweine sehr wohl, denn im Sommer spenden die Bäume den heiß ersehnten Schattenplatz. 

Das Leben der Tiere haben wir möglichst gut an die Natur angepasst. So leben sie hier auf dem Hofgelände des Hohenfelder Hofes auch gut drei bis viermal so lange wie Schweine aus herkömmlichen Haltungsformen….

Die Ferkel stammen von Erzeugern aus der Umgebung des Hofes. Es sind eher kleine Höfe, die sich der Zucht bestimmter, selten vorkommender Rassen angenommen haben. In den großen Zuchtanlagen des Landes findet man diese Rassen nicht, da sie sich nicht für eine herkömmliche, konventionelle Vermarktung eignen. Ein weiterer Grund für die Auswahl kleiner Höfe und Hobbyzüchter ist, dass dort bessere Keimbedingungen herrschen und das Tierwohl stärker im Vordergrund steht.

Der Hohenfelder Hof hat sich aus mehreren Gründen für die Zusammenarbeit mit ausgesuchten Züchtern aus der Region entschieden, statt eine eigenständige Zucht aufzubauen. Zum einen liegen die fachmännischen Expertisen in der Zucht und der Mast von Tieren relativ weit auseinander. In beiden Sparten benötigt man spezifisches Expertenwissen. Zum anderen ist die Aufzucht von Ferkeln mit sehr viel Sorgfalt und Zeit verbunden, was in Kombination mit der Mast von Tieren leicht zu Überlastungen führen kann. Um den Tieren hier entsprechend gerecht zu werden, ist es besser, wenn beide Sparten getrennt voneinander betrieben werden. Auch aus hygienischen und tiermedizinischen Gründen ist dies der bessere Weg.

Jeder Wurf, der auf dem Hohenfelder Hof eintrifft, wird vorher gründlich mit dem Ferkelerzeuger besprochen. Dies fängt bei der Auswahl der Sau und des Ebers an. Es ist daher im Vorfeld bereits bekannt, welche Tiere sich auf dem Hof einfinden werden.
Nach etwa drei Monaten, drei Wochen und drei Tagen wirft eine Sau die Ferkel. Der Wurf bleibt noch ca. 10 Wochen bei der Sau und wechselt dann erst auf unseren Hof. Im Vergleich zur konventionellen Haltung, wo Ferkel nach etwa 30 Tagen von der Sau abgesetzt werden, ist diese Aufzucht natürlicher und robuster. So kommen sehr widerstandsfähige Ferkel auf dem Hof an.

Die ankommenden Ferkel werden auf dem Hof in ihrer Gruppe zunächst isoliert gehalten und noch nicht in die große Herde eingebunden. So können sie sich an die neue Umgebung anpassen und auch an den Keimbestand des Hofes gewöhnen. Sie leben in einem kleinen Stall, werden auf Stroh gehalten und verfügen über eine eigene Auslauffläche. Die Ankömmlinge werden besonders intensiv betreut, da der Halterwechsel immer zu Komplikationen führen kann.
Nach einigen Wochen stoßen die jungen Tiere zur großen Herde dazu, was in der Anfangszeit häufig zu etwas Reibung und Rangelei der Tiere untereinander führt. Wenn die Rangordnung hergestellt ist, legt sich der Tumult auch schnell wieder. In der Herde gibt es einen natürlichen Konkurrenzkampf um Futter und Platz. Die jungen Tiere müssen sich ihren Platz erst suchen. Kommt es zum Zank, so haben die Tiere jedoch genügend Fluchtmöglichkeiten.
Die Tiere der Herde haben sowohl eine Hütte als auch einen Stall als Rückzugs- und Schlafmöglichkeit zur Verfügung. Hinzu kommt ein großes, eingezäuntes Auslauffeld, und der Zugang zum Freien ist ihnen stets gewährt. Auf dem Feld gibt es außerdem Spiel- und Scheuermöglichkeiten. Mehrere Eichenbäume sorgen im Sommer für die unter den Tieren beliebten Schattenplätze.

Tierfütterung

SAISONAL AUSGEWOGENE ERNÄHRUNG

Das Leben der Freilandtiere unterscheidet sich erheblich vom Leben der Schweine in Stallhaltung. Die Tiere bekommen den saisonalen Lauf des Jahres viel stärker zu spüren, und darin eingeschlossen ist auch das verschiedenartige Nahrungsangebot für das Freilandschwein. Es gibt ein Grundfutter, dass immer die gleiche Zusammensetzung hat, zweimal täglich verabreicht wird und aus Gerste, altem Brot, Rapsschrot und einem Mineralfutter besteht – alles Futtermittel aus heimischen Quellen.
Auf dem Freilandfeld stehen verschiedene Baumarten. In den wärmeren Monaten des Jahres kommen also saisonale Früchte, wie Äpfel, Birnen, Eicheln oder Maiskolben als Futterquellen hinzu. Durch die Drei-Felder-Wirtschaft ist stets ein Feld mit Tieren belegt, ein weiteres Feld ist im Wuchs, während das letzte ruht. Die Tiere werden auf eine frische Wiese überführt und haben verschiedene Gräser zum Fressen. Schweine finden außerdem beim Wühlen im Boden immer irgendeine Nahrung. Eine Fütterung der Tiere durch Besucher ist aus seuchenrechtlichen Schutzgründen nicht gestattet.

Ein langes Schweineleben

Die schlachtreifen Schweine blicken auf ein glückliches und vergleichsweise langes Leben zurück. Sie werden nach etwa 18 Monaten Lebensdauer geschlachtet.

Eine ruhige Tierverladung

Nur ein oder zwei Tiere werden gleichzeitig verladen. Mit Eicheln angelockt, folgen sie dem Weg in aller Ruhe auf den Transportanhänger. Ohne Druck und Stress.

Eine kurze Transportzeit

Den Tiertransport führen wir selbst durch. Zum ortsnahen Schlachter dauert der Weg nur etwa 15 Minuten. Die Tiere haben auf dem Anhänger Platz und Ruhe.

Eine schmerzlose Tötung

Es geht sofort in die Schlachtung. Die Tiere werden einzeln an den Tötungsort gebracht. Es gibt keine Aufregung und alles geht sehr schnell.

Schlachtung

FÜRS TIERWOHL

Wenn ein Schwein zum Fleischer kommt, dann ist Erfahrung und Ruhe gefragt. Es geht allein um das Tierwohl. Daher fahren wir die Tiere selbst zum ortsnahen Schlachter. Die Schweine werden mit Ruhe verladen, der Transport dauert nur wenige Minuten. 

Verarbeitung

Qualität aus der Hoffleischerei

Die Fleischwaren werden auf dem Hohenfelder Hof verarbeitet. Dazu wurde eine hofeigene Fleischerei gebaut, die europaweit vermarkten kann. Von der Aufzucht der Tiere bis hin zum Fleischhaken haben wir so den besten Überblick, um sehr gute Qualität mit Nachhaltigkeit zu produzieren.
Mit einem eigenen Kühlfahrzeug wird der Schlachtkörper einen Tag nach der Schlachtung abgeholt. An der Tierkennzeichnung des Schlagstempels kann direkt nachvollzogen werden, dass es sich um das hofzugehörige Tier handelt. Nur die hausinterne Verarbeitung des Fleisches ermöglicht das Entstehen eines hochwertigen Produktes. Um den qualitativen Ansprüchen des Fleisches gerecht zu werden, müssen die grob zerlegten Fleischteile einen weiteren Tag abhängen, bevor einzelne Produkte gefertigt werden können. Nur Fleisch, welches über Nacht kaum Wasser verloren hat, erfüllt die hohen Qualitätsanforderungen an das Schweinefleisch vom Hohenfelder Hof. Außerdem werden Fleischfarbe und Konsistenz überprüft. In der Regel zeichnet sich das Fleisch durch einen hohen Anteil an intramuskulärem Fett sowie einer gesunden roten Fleischfarbe aus. Das Fett der Tiere ist schneeweiß und druckfest und damit auch ein hervorragender Bestandteil für die Wurstherstellung.

Dunkelrote Fleischfarbe

Beim Zerlegen sieht man die dunkelrote Fleischfarbe, fast ähnlich wie bei Rindfleisch.

Schneeweißes Rückenfett

Das Fett der Tiere ist weiß und druckfest, sehr gut für hervorragende Wurstprodukte.

Goldbraun aus dem Rauch

Leicht gepökelt und heiß geräuchert. Das Fleisch ermöglicht schöne Kasslerprodukte.